Notarielles Nachlassverzeichnis – In welchem Umfang hat der Erbe mitzuwirken?

Verstirbt eine Person und hat der Pflichtteilsberechtigte durch Verfügung von Todes wegen enterbt, können diese gem. § 2314 Abs. 1 S. 3 BGB zur Berechnung ihres es von dem oder den ein sogenanntes notarielles beanspruchen. Darin sind alle…

Sind Urlaubsansprüche vererblich?

Wer zur Beendigung seines Arbeitsverhältnisses noch unverbrauchten Urlaub hat, kann diesen in Form eines Urlaubsabgeltungsanspruches geltend machen. Der Arbeitgeber kann den nicht verbrauchten Urlaub dann durch eine Geldleistung ersetzen. Doch…

Berücksichtigung von Urheberrechten im Testament

Wer sich Gedanken über sein macht, denkt oft zunächst über die Verteilung materieller Gegenstände oder des Vermögens auf der Bank nach. Doch zu den Dingen, die vererbt werden können, zählen auch sog. immaterielle Güter. Dazu gehören…

Gemeinsam ist es einfacher

Nach §§ 2265 ff. BGB können Ehegatten auch gemeinschaftlich ihren letzten Willen erklären. Die gemeinsame Erklärung kommt dadurch zustande, dass jeder Ehegatte einseitig für den Fall des Todes über sein Vermögen verfügt. Dabei werden…

Exot im Erbrecht: Der Erbvertrag

Der ist ein Exot unter den Verfügungen von Todes wegen. Er ist ein Multitalent; er ist eine und zugleich ein Vertrag. Seine Eigenschaft als gründet darauf, dass für ihn weitgehend die Vorschriften über die letzwilligen Zuwendungen und…

Riskante Steuergestaltung: Erbschaftssteuern bei der Immobilienfinanzierung

Die Gestaltungsmöglichkeiten im Steuerrecht sind ebenso zahlreich wie risikobehaftet. Mal davon abgesehen, dass allzu kreative Gestaltungen das Finanzamt misstrauisch stimmen. Sie bergen auch das Problem, für den Urheber selbst unübersichtlich…

Ein lichter Moment

Ein lichter Moment – lateinisch "lucidum intervallum" – ist ein Augenblick, in dem ein Mensch mit einer Bewusstseinsstörung Klarheit erlebt. Ein Beispielsfall hierfür ist eine an Alzheimer erkrankte Person, die für eine kurze Dauer und…

Unverhofft kommt oft.

Dass sich das Leben nicht immer planen lässt, ist für jeden Menschen, der bereits über 20 ist, keine Neuheit. An dieser Lebensgewissheit muss sich der Verfasser eines Testaments orientieren: Es sind alle Eventualitäten zu regeln. Dass…

Vererblichkeit rechtshängiger Ansprüche bei Persönlichkeitsrechtsverletzung

Der sogenannten „Rechtshängigkeit“ kommt im Zivilrecht eine bedeutende Rolle zu. Sie tritt im Zivilprozess ein, wenn einem Beklagten die Klage zugestellt wurde. Eine Stufe davor spricht man von der „Anhängigkeit“, die durch Eingang…

Kein Schiedsgericht für die Entlassung des Testamentsvollstreckers

Schiedsgerichte bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber staatlichen Gerichten. Unter Anderem ist mit ihnen eine Verfahrensbeschleunigung verbunden, Verhandlungsort und -sprache sind flexibel vereinbar und es können Richter bestimmt werden,…